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BB Tor

Werkstuk Duits


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Geschichte



Der Bau

Über 200 Jahre alt ist das berühmtestes Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt Berlin und Symbol der deutschen Einheit: das Brandenburger Tor.

Der preuβische König Friedrich Wilhelm II. (1786 – 1797) hegte schon lange den wunsch nach einer Verschönerung der Residenzstadt. Ein neues und repräsentatives Stadttor, wurde schon 1769 auf einer Tagung der Akademie der Künste gefordert.

König Friedrich Wilhelm II. ließ im zuge des Ausbaus der Mauer und seiner Tore das Brandenburger Tor von Architekt Carl Gotthard Langhans um frühklassizistischen Stil neu errichten. Und nach nur zwei Jahre Bauzeit, im Jahre 1791 stand das neue Tor dort, am westlichen Ende des Pariser Platz zwischen der Straße Unter den Linden und der Siegessäule. Zehn Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde 1658 begonnen, Berlin zu einer Festung auszubauen und an der Stelle des heutigen Brandenburger Tores ein Stadttor errichtet.

‘Als Tor des Friedes gebaut, als Tor des Triumphs missbraucht, als Tor der Spaltung isoliert und als Tor der Einheit restauriert’ stand in den Urkunde von den Restaurators zu liesen bei dem Wiederverwendung im Jahre 1991.

Im Gegensatz der zu ihm nachfolgenden Herrscher unterschätze der König allerdings die historische Bedeutung des Brandenburger Tores und blieb der Eröffnung am 06. August 1791 fern. Es fand weder eine Parade noch eine Eröffnungsfeier statt.

Zur Eröffnung fehlten noch die Bildwerke und die Quadriga, aber Schadow, Langhans und der Kupferschmied Jury hatten bereits 1789 Vorstellungen, wie die Quadriga aussehen sollte. Vier Jahre später, im Sommer 1793, wurde die Quadriga (die geflügelte Friedesgöttin Eirene im Wagen) der dann auf dem Brandenburger Tor montiert. Allerdings blieb sie auf dem auf dem Tor nur wenige Jahre, denn als die französischen Truppen von Napoleon im Oktober 1806 in Berlin einmarschierten und durch das Brandenburger Tor zogen, war das Schicksal der Quadriga besiegelt. Am 27. Oktober 1806 ritt der Kaiser der Franzosen von Potsdam nach Berlin, um die preußische Hauptstadt zu besetzen. Zur ersten Demütigung ließ er sich die Schlüssel der Stadt vom Magistrat aushändigen vor dem Friedestor. Dann nahm er im Schloss sein Quartier.

Im seinem Gefolge befand sich das „Auge Napoleons“, der Baron Dominique Vivant Denon, ein Kunstkenner und von höchster Stelle beauftragt, für das Musée Napoléon die repräsentativsten Kunstwerke aller Besiegten nach Paris zu holen. Die Pferde von San Marco in Venedig waren schon dorthin gebracht worden in der Absicht, sie auf den neuen Arc de Triomphe zu stellen. Eine Quadriga aus Berlin würde gut zu dem zukünftigen Arc Napoléon passen oder auch auf dem Tor von St. Denis großen Eindruck machen.

Der Potsdamer Kupferschmied Jury musste sein Werk zerlegen und die Teile ins Zeughaus schaffen, wo sie unsachgemäß und in Eile in wurden. Im Dezember 1806 ließ Napoleon die in Kisten gepackten Quadriga nach Paris verschleppen um sein Triumph zu unterstreichen. Es sollte dort aufgestellt werden, doch bevor das geschah, wirde er, Napoleon, entmachtet.

Die Quadriga wurde wiederum zerlegt und am 21. April 1814 wurde die Quadriga in Kisten verpackt zurückgebracht aus Paris und auf dem Brandenburger aufgestellt.





Sektoren

Paraden, Aufmärsche und Demonstrationen fanden seitdem zu Füßen der Quadriga statt. Napoleons Truppen marschierten als erste durch das Tor, die Truppen Preußens feierten ihre Siegeszüge und Hitler ließ am 30. Januar 1933 die SA aus Anlaß der Machtübernahme durchs Brandenburger Tor marschieren. Im Jahre 1939 wiederholte dieses Schauspiel sich nogmals anlässlich Hitlers fünfzigsten Geburtstag.

In den Tagen des Endkampfes erhielt das Tor eine neue Funktion: Panzersperre wurde es für den Verteidigungsring Berlins. Am 30. April 1945 bereitete gezieltes Feuer nicht nur Adolf Hitler, sondern auch dem Symbol Deutschlands ein Ende. Sowjetische Truppen erreichten das Tor. Sie hissten am 2. Mai, am Tage der Kapitulation Berlins, als neues Siegeszeichen die rote Fahne mit Hammer und Sichel neben den Resten der Quadriga. In den letzten Kriegstagen des Mai 1945 werden Brandenburger Tor und Quadriga zerstört.

Beide Torhäuser waren total vermurkst, nur die Säulenstümpfe und die der Durchgangshallen standen noch gerade. Berlin wird in vier Sektoren aufgeteilt, das Tor, nun im sowjetischen Sektor gelegen, wird seiner ursprünglichen Funktion als Stadttor wieder gerecht; es trennt den britischen und sowjetischen Sektor, Ost und West. Am 13. August 1961 wird die Sektorengrenze zu Westberlin geschlossen und das Brandenburger Tor wird einen Tag später geschlosssen. Mit dem Bau der Berliner Mauer stand das Bauwerk mitten im Sperrgebiet und konnte weder von Westen noch von Osten durchquert werden. Nur die ostdeutschen Grenzsoldaten konnten an das Bauwerk heran.



Ronald Reagen

Am 12. Juni 1978 sprach der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan folgenden Satz anlässlich eines Berlinbesuchs vor dem Brandenburger Tor:”Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!” (“Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reiβen Sie diese Mauer ein!”)



Der Fall der Mauer

28 Jahre lang bleibt das Tor geschlossen und erst mit dem Fall der Berliner Mauer in der Nacht von 9. zum 10. November 1989 eröffnet sich die Chance der Wiederöffnung des Tores. Die Berliner Mauer vom 13. Augustus 1961 bis 9. November 1989 West-Berlin vom Ost-Berlin und dem sie umgebenden Gebiet der DDR. Die Mauer war das bekannteste Symbol für die Teilung Deutschlands und den Kalten Krieg. Mindestens 86 Menschen kamen zu Tode bei Versuchen die schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden.



Am 22. Dezember 1989 ist es dann soweit, das Brandenburger Tor wurde im Rahmen der Wende in der DDR unter dem Jubel von mehr als 100 000 Menschen wieder geöffnet.

Als Wende wird im heutigen Sprachgebrauch die friedliche Revolution in der DDR, die Zeit der Veränderung vom SED-Staat zur Demokratie bezeichnet, wie sie sich vom Herbst 1989 bis zum Frühjahr 1990 vollzog.

Mit der ersten freien Volkskammerwahl am 18. März 1990 war die Wende zu einem demokratischen Staat in den Grundzügen vollzogen.



Aus Angst vor Schäden hatte Man das Tor selbst nicht geöffnet. Vom Pariser Platz rief am Nachmittag der Regierende Bürgermeister Momper die schöne Aufforderung: “Berlin, nun freue dich!” Das Tor, nich mehr Schnittstelle, war tagelang die Mitte eines Volksfestes.

Eine rote Linie auf der Fahrbahn vor dem Brandenburger Tor markiert heute den ehemaligen Grenzverlauf der Westmauer, auf der Ostseite fehlt jedoch diese

Markierung.



Nicht nur Deutsche freuten sich über die Öffnung des Tores, sonder kamen Freudenbotschaften und Glückwünsche kamen aus der ganzen Welt. Der Cellist Rostropowitsch kam aus Paris und spielte gerührt Bachs Musik vor der Mauer. Das japanische Fernsehen hatte in einer Dreistundendensendung den Fall der Mauer und die Öffnung des Tores dokumentiert und so viel Begeisterung geweckt, dass die Bevölkerung spontan der Stadt Berlin weit über hundert japanische Kirschbläume schenkte, die noch heute an mehreren Stellen um ehemaligen Todesstreifen grünen und blühen.



In der Silversternacht 1989/90 wurde die Quadriga stark beschädigt aber im Jahre 1991 wurde es wieder restauriert wieder aufgestellt auf dem Tor. Auch das Tor (insbesondere der Sanstein) bedurfte nach langer Vernachlässigung und durch Umweltschäden wurde das Brandenburger Tor am 3. Oktober 2002 feierlich wieder enthüllt.

In den 1990er Jahren wurde in Berlin immer wieder diskutiert, ob das Tor für den Autoverkehr geöffnet sein sill oder nicht. Argumente gegen die Öffnung waren dabei vor allem eine massive Schädigung des Sandsteintores durch Autoabgase und gewünschte Verkehrsberuhigung des Pariser Platzes.



Seit dem 07. März 1998 ist die Durchfahrt auch für den privaten Autoverkehr in Ost-West-Richtung erlaubt. In West-Ost-Richtung kann man allerdings nicht durch das Tor fahren, auch der 100er Bus, vom Bahnhof Zoo kommend, macht einen Bogen

um das Tor.





Checkpoint Charlie

Genau vor dem Brandenburger Tor stand Berlins bekanntesten Grenzübergänge im geteilten Berlin zwischen 1945 und 1990: Checkpoint Charlie. Er verband den Sowjetunion mit dem USA.

Die Bezeichnung Charlie stammt aus dem ICAO Alphabet/NATO Alphabet und steht für den dritten Buchstaben des Alphabets. Checkpoint Alpha war der Autobahnübergang bei Helmstedt, Checkpoint Bravo der Autobahnübergang bei Dreilinden.

Im Oktober 1961 standen als Folge des Versuchs der SED-Führung alliierte Rechte der Westmächte in Berlin einzuschränken, sowjetische und amerikanische Panzer mit scharfer Munition gegenüber.



Nach der Wiedervereinigung wurde der Kontrollpunkt abgerissen und außer dem Berlin erinnerte nichts an diesen ehemals wichtigen Grenzübergang.

Am 13. August 2000 wurde ein originalgetreuer Nachbau der ersten Kontrollbaracke enthüllt. Nur die aufgestapelten Sandsäcke sind mit Beton statt Sand gefüllt.



Im Jahre 1945 Checkpoint Charlie wurde am 22. Juni 1990 Checkpoint Charlie abgerissen.

Zirka 190 Ost-Deutschers sind ermordet weil sie probierten das Westen zu erreichen vor das Jahr 1989. Besonders tragisch war der Tod des DDR-Flüchtlings Peter Fechter, der 1962 vor den Augen westlicher Beobachter verblutete.

Ungefähr 5,000 menschen erreichten unversehrt die andere Seite, und die Ost-Deutsche Autoritäte verhafteten ein vergleichbar Anzahl menschen.



Heute befindet das ehemalige Wachhaus der westlichen Alliierten befindet sich heute im Alliierten museum, eine Kopie der Kontrollbaracke wurde am 13. August 2000 eingeweiht.



Am 09. Dezember 2000 wurde der letzte Wachturm der DDR-Grenztruppen von der Checkpoint Charlie Service Company, dem Grundstückseigentümer, in einer Nacht-und Nebel-Aktion unwiderbringlich abgerissen.

Auf dem Gelände soll ein neues Bürohaus errichtet werden und den Wachturm an eine andere Stelle umzusetzen, erschien dem Grundstückseigentümer wahrscheinlich angesichts fallender Büromieten zu teuer.



Am 31. Oktober 2004 sorgte die Chefin des Museums am Checkpoint Charlie, Alexandra Hildebrandt, für Schlagzeilen mit ihrer umstrittenen Installation von 1065 hölzernen Mauerkreuzen und dem Nachbau der Berliner Mauer.

Der Mauernachbau und die Holzkreuze wurden am 05. Juli 2005 wieder entfernt, nachdem der für die Grundstücke abgeschlossene Pachtvertrag bereits zum 31. Dezember 2004 ausgelaufen war.





Heute

Das Tor ist seit 1. Januar 2002 auf den Rückseiten der deutschen 10, 20 und 50 Eurocentmünzen zu als Symbol der Teilung und Einheit abgebildet.

Auf Briefmarken führt es ja schon lange ein Dasein als Beförderungsentgelt und Sammelobjekt. Auβerdem besitzt das Phantasialand, ein Freizeitpark in Brühl, ebenfalls ein Brandenburger Tor. Dieses stelt den Eingang in den ältesten Bereich des Parks, einen vereinfachten Nachbau der Stadt Berlin, dar. Das Tor im Park ist kleiner und deutlich vereinfacht dargestellt, verfehlt dadurch allerdings nicht minder seine Wirkung auf die Gäste.



Overal in de buurt van de Tor bieden handelaren Koude Oorlog-souveniers aan. Stukjes Berlijnse Muur, Russische legermutsen en DDR-onderscheidingen. Koop dit niet! De meeste van deze artikelen zijn 'made in Hongkong'.



Es diente ursprünglich einmal als Stadttor, aber durch die wachsende Stadt steht es nun im Zentrum.